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2025 kein Longtrack WM-Finale 1 in Herxheim!
Die neuesten Ideen und Anforderungen der FIM an den Ablauf eines Longtrack WM-Finales korrelierten in keinster Weise mit dem bisherigen Format des Vatertagsrennens in Herxheim. Ein unter Berücksichtigung der neuen Anforderungen angepasstes Konzept des MSV fand keinen Anklang bei der FIM... nein, es kamen sogar immer wieder neue Anforderungen hinzu. ...Zuviel des Guten! die mutige Entscheidung Schweren Herzens entscheidet der MSV 2025 auf das WM-Prädikat zu verzichten und die Veranstaltung im für das Publikum bewährten Format durchzuführen.
Erik und der "verlorene" Auspuff
Für Erik Riss hätte es ein perfekter Tag werden können. Alle 4 Vorläufe überlegen gewonnen, mit der max. möglichen Punktzahl in den Finallauf eingezogen, gemeinsam mit Smoli, Lukas Fienhage, Dave Meijerink, „Bomber“ Chris Harris und dem Brite Zach Wajtknecht. Souverän in Führung liegend verlor Erik irgendwo im Oval den Auspuff seiner Rennmaschine. Analog der Regularien wurde er nach dem Zieleinlauf disqualfiziert und musste sich mit dem 3. Rang in der Gesamtwertung zufriedengeben. Den Tagessieg holte sich Lukas Fienhage mit 23 Punkten vor Martin Smolinski (22 Punkte), der den Finallauf gewinnen konnte
Bei den internationalen Gespannnen dominierten Markus Venus mit seinem Beifahrer Markus Eibl das Geschehen auf dem Altriper Ei. Maximalpunktzahl aus den 4 Vorläufen, Sieg im Finale... Sie behielten mit 20 Punkten eine saubere Weste, gefolgt von Raphael San Milan und Benedikt Zapf mit 16 Punkten und Manuel Meier/Lena Siebert #90 mit 11 Punkten.
Bei den B-Solisten musste jeder der Teilnehmer 2 Wertungsläufe bestreiten, die 6 Punktbesten aus den Vorläufen kamen ins Finale, das Sebastian Adorjan für sich entscheiden konnte. Den zweiten Platz erkämpfte sich Dennis Helfer vor dem Niederländer Niek Meijerink. Neueinsteiger Jeremias Ramus, der für den MSC Zweibrücken fährt holte 2 Punkte und belegte damit Platz 10. Ramus wechselte erst Ende Februar 2025 vom Motocross zum Bahnsport.
Es war ein spannender Renntag in Herxheim... auch ohne WM-Prädikat. Für mich die richtige Entscheidung des MSV, auf den WM-Lauf zu verzichten und dafür eine hochklassige und sehr zuschauerfreundliche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Bis 2026.. egal ob Langbahn WM oder einfach nur ein geiler Renntag in der Pfalz.
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ein Sandbahnoval mit 2 unterschiedlichen Kurvenradien, Streckenlänge 687m … Treffer, gemeint ist das ALTRIPER EI. An Fronleichnam 2025 strömten Tausende zur Rennbahn in Altrip, angesagt war das 70. Altriper Sandbahnrennen. An diesem Tag wurden gleich zwei begehrte Trophäen ausgefahren. Der Tagessieger aus den Punkteläufen wurde mit dem Goldhelm des ADAC Deutschland belohnt, in einem Sonderlauf mit den 6 bestplatzierten Fahrern ging es m den goldenen Römer. Dementsprechend war auch das Fahrerfeld der internationalen Sandbahnspezialisten gut gefüllt.
Lukas Fienhage war auf dem besten Weg, den Gesamtsieg einzufahren, wäre er nicht in seinem 3. Lauf in der ersten Runde, deutlich in Führung liegend, ausgefallen. Genau diese 5 Punkte fehlten dann in der Endabrechnung, die Lukas mit 15 Punkten auf Platz 3 abschloss. Hinter dem Sieger Dave Meijerink belegte der Franzose Mathias Tressarieu Rang 2. Kleines Trostpflaster für Lukas… er darf den goldenen Römer nach seinem deutlichen Sieg im Sonderlauf mit nach Hause nehmen.
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29. Juni 2025 - 61. Internationales Zweibrücker Grasbahnrennen
Lt. Wettervorhersage sollte es eine richtig staubige Veranstaltung werden … nur eine leichte Brise, kaum Wolken und Temperaturen gut jenseits der 30° Marke. Schon am Vormittag wie gehabt Training, Startbandtraining) und ab 11:30 Uhr auch schon die ersten Punkteläufe der B-Solisten, der nationalen Gespanne und der Motocrosser. Leider reisten von den im Vorfeld angekündigten 6 B-Gespannen nur die Hälfte an, die dann im Laufe der Veranstaltung das Podium unter sich ausmachten.
Der Vormittag verlief im Großen und Ganzen ohne Zwischenfälle, lediglich B-Solist Maximilian Gammel kachelte während seines Startbandtrainings in der Zielkurve in die Bande. Ach ja, da war doch noch was… Jakob Bukhave #79 erlebte gleich beim Startbandtraining der internationalen Solisten einen Schreckmoment, als es bei seiner Maschine zu einem Feuer und kräftiger Rauchentwicklung kam. Auslaufender Treibstoff hatte sich aufgrund eines Schadens an der Treibstoffzufuhr am heißen Motorblock entzündet und setzte die Maschine als auch die Grasfläche rund um das Motorrad kurzzeitig in Brand.
Pünktlich um 13:30 Uhr traten die internationalen Solisten zu ihrem ersten Wertungslauf an. Jeder der 14 gemeldeten Teilnehmer hatten 4 Läufe zu bestreiten. Leider mussten sich #21 Jörg Tebbe und #666 Romano Hummel schon kurz nach Start der Nachmittagsveranstaltung verletzungsbedingt abmelden, deren Startpositionen in den jeweiligen Heats blieben frei.
Nach jeweils 4 gefahrenen Läufen lagen #79 Jakob Bukave und #63 Dave Meijerink gemeinsam vorn, gefolgt von dem Briten Andrew Appleton #4. Bukhave und Meijerink hatten beide nicht nur 23 (von 24 möglichen) Punkten gesammelt, auch hatten sie die gleiche Anzahl von Siegen … und im direkten Vergleich stand es ebenfalls unentschieden. Was nun? Die beste und gerechteste Lösung für alle wäre ein Entscheidungslauf gewesen, zum Leidwesen der Fahrer als auch der Zuschauer war ein solcher im Reglement nicht vorgesehen. Also musste der Wurf einer gewöhnlichen 2 Euro Münze die Entscheidung bringen … mit dem besseren Ende für Dave Meijerink aus den Niederlanden.
Im Sonderlauf um die Silberne Rose der Stadt Zweibrücken verursachte Dave Meijerink durch einen Rennabbruch durch einen Sturz in der Startkurve, durfte aber beim Re-run wieder teilnehmen. Nach dem Restart wurde Meijerink nach eigener Aussage von einem Kontrahenten touchiert, dabei wurde wohl die Fußraste verbogen. Dave stellte sein Sportgerät ab, auf einen weiteren Rennabbruch hoffend. Trotz vehementer Proteste Meijerinks und auch seiner Fans gab es aber diesmal keine rote Flagge … Ein verärgerter Meijerink musste zusehen, wie #79 Jacob Bukhave in einem sehenswerten Battle mit Andrew Appleton den Sonderlauf um die silberne Rose auf den letzten Metern für sich entschied.
Bei den internationalen Gespannen dominierten 2 Teams das Geschehen in Zweibrücken. #1 Venus/Eibl und #9 Godden/Smith schenkten sich nichts. Godden/Smith gingen mit einem Punkt Vorsprung vor Venus/Eibl in den Finallauf, den die Deutschen souverän für sich entschieden. Gooden/Smith kamen nur auf Platz 3 ins Ziel und gaben 2 Punkte an ihre Konkurrenten abgeben, die somit die Konkurrenz mit einem Punkt Vorsprung gewannen. Millan/Zapf beendeten die Konkurrenz aufgrund der besseren Laufplatzierungen als Dritte vor dem punktgleichen Gespann Brandhofer/Mollema.
Bei den B-Solisten gewann Dennis Helfer vor Niek Meijerink und Sebastian Adorjan. Der Newcomer des MSC Zweibrücken Jeremias Ramus aus Blieskastel, erst seit Ende Februar 2025 im Bahnsport aktiv, sicherte sich mit stattlichen 11 Punkten aus den Vorläufen die Finalteilnahme… schon jetzt eine saubere Leistung von Jeremias #16. Am Ende belegte Jeremias einen tollen 7. Rang im Gesamtklassement.
Großeinsatz für RTW und Notarzt beim letzten Lauf der Motocrosser. In der Startkurve kam es zu einem Massensturz, 3 Fahrer mussten durch Notärzte und Rettungssanitäter des ASB behandelt werden und wurden zur genauen Abklärung der Verletzungen ins Krankenhaus gebracht … allen gute Besserung.
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Wenn der betörende Duft tausender Rosen im Rosengarten Zweibrücken für einen Tag dem Duft nach verbranntem Methanol weichen muss und eine dichte Staubwolke über der benachbarten Rennwiese hängt, so kann das nur eines bedeuten… „the Methanol sisters & brothers“ are back in town“. Internationales Grasbahnrennen auf der Rennwiese in Zweibrücken. Kleines Jubiläum... 60. Internationales Grasbahnrennen auf der Rennwiese in Zweibrücken und das auch noch, nebenbei bemerkt, nach alter Tradition am 1. Sonntag im Juli. Rund 4000 Zuschauer ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen.
Die Wettervorhersage versprach einen trockenen Tag, Temperaturen so knapp über 20 Grad und eine leichte Brise, also ideale Bedingungen für einen tollen Renntag.
Fünf Klassen gingen am Rennsonntag an den Start:
- Internationale Solisten
- Internationale Gespanne
- Nationale Solisten
- Nationale Gespanne
- Motocrosser
Die Suche nach internationalen Solisten gestaltete sich 2024 für den MSC Zweibrücken äußerst schwierig, waren doch ein Großteil der europäischen Grastrack Spezialisten in Tayac bis spät in die Nacht bei der Grasbahn EM der Solisten gebunden. Die kürzeste Entfernung von Tayac bis Zweibrücken beträgt knapp 1000 km, einfach viel zu weit und auch zu anstrengend, um bereits um 09:30 Uhr wieder in Zweibrücken auf der Bahn zu stehen. Trotzdem haben es die Zweibrücker geschafft, für die internationale Soloklasse 6 Fahrer zu verpflichten, wovon am Ende nach dem Rückzug von Marcel Sebastian noch 5 Fahrer übrig blieben … inklusive Sem Ensing, ursprünglich für die B-Lizenz geplant, der nicht lange zögerte und auf Nachfrage des Veranstalters die Herausforderung im Feld der internationalen Solisten annahm.
Dafür waren die restlichen Teilnehmerfelder bestens vertreten, 13 B-Solisten, 8 internationale Gespanne und 7 nationale Gespanne. Nicht zu vergessen die 11 Motocrosser auf ungewohntem Geläuf.
Aber nun zum Renngeschehen… nach der Fahrervorstellung ging es pünktlich um 13:30 Uhr zur Sache.
Die internationalen Solisten fuhren insgesamt 4 Läufe, einen Endlauf der Besten gab es nicht, da ja eh nur noch 5 Fahrer am Start waren. Mit 18 Punkten stand der „Catman“ ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von Henri Ahlbohm aus Finnland mit 16 Punkten und Marc Beishuizen aus den Niederlanden mit 11 Punkten, also eine klare Dominanz von Katt und Ahlbohm.
Der Sonderlauf um die Silberne Rose wurde von den 5 tagesbesten Fahrern bestritten, mehr Fahrer waren auch nicht mehr übrig. Es siegte die #97 Henri Ahlbom vor der #42, dem „Catman“ Stephan Katt und – man höre und staune – dem „Aufsteiger“ Sem Ensing.
In der nationalen B-Lizenz Klasse, zeigte einmal mehr #32 Dominik Werkstetter seine Klasse und holte sich den Sieg mit 22 Punkten. Nach den Vorläufen lag er noch mit einem Punkt Rückstand hinter #31 Dennis Helfer auf Platz 2, konnte aber im Finallauf volle 6 Punkte einfahren, während Dennis Helfer auf Platz 3 ins Ziel kam (3 Punkte). Platz 2 und 3 der Gesamtwertung machten Dennis Helfer und #69 Morris San Milan untereinander aus. Beide hatten nach dem Finale 21 Punkte, die Entscheidung um Platz 2 und 3 fiel aufgrund der Platzierung nach den 4 Vorläufen zu Gunsten von Dennis Helfer.
Einen unschönen Vorfall gab es leider bei den nationalen Solisten… Henrik Todt #93 erwischte eingangs der Zielgeraden mit dem Vorderrad eine tiefe Rille flog vom Mopped. Nach der schnellen Erstversorgung durch Notarzt und Rettungskräfte wurde er in die Uni-Klinik nach Homburg gebracht.
Zitat von Henrik Todt aus seinem Facebook Beitrag:
„in der Kurvenmitte kam mein Vorderrad in eine tiefe Rille und verriss das Motorrad so dass es mich abgeworfen hatte. Aufstehen und bewegen konnte ich mich nicht ich wurde direkt ins Uniklinikum gebracht dort wurden alle möglichen Tests durchgeführt so dass dann ziemlich schnell. Klar war, Frakturen an 3 Wirbeln und 6 Rippen und etliche Prellungen.“
Alles Gute Henrik und gute Genesung!!!
Bei den internationalen Gespannen dominierte wie schon so oft das Gespann mit der Nummer 1 Markus Venus/Markus Eibl. Mit einer blütenweißen Weste gingen die Beiden mit 15 Punkten aus 3 Läufen ins Finale, gefolgt von Mitch Godden/Paul Smith mit 11 Punkten und der 90 Manuel Meier/Lena Siebert mit 9 Punkten. Auch im Finallauf ließen Venus/Eibl nichts anbrennen und fuhren souverän den Sieg ein. Zweite wurden die #9 Godden/Smith vor #90 Meier/Siebert.
Leider konnten Andreas Horn mit „Crazy Daisy“ nur ihr erstes Rennen bestreiten, im Anschluss musste Crazy Daisy aufgrund von heftigen Knieproblemen die Segel streichen.
Auch Dir gute Genesung!!!
Die Rennen der nationalen Gespanne wurden von der 57 Moritz Straub/Patrik Löffler dominiert. 3 Siege nach den 3 Pflichtläufen, damit sicherten sich die Beiden mit 15 Punkten den Tagessieg. Zweite wurden #18 Kenny van Eeckhout/Axelle Cannaerts (11 Punkte) vor der #8 David Kolb/Pascal Hillmann mit 7 Zählern. Apropos Kolb… während Mike Kolb/Jack Düringer noch bei den Trainingssessions ihre Runden drehten, wurden sie bei den Rennläufen am Nachmittag nicht mehr gesichtet (zumindest nicht auf der Grasbahn 😉 ).
Im Rahmenprogramm konnten auch in diesem Jahr die Motocrosser einige Heats auf der Grasbahn absolvieren. Sieger wurde mit 3 Siegen aus 3 Läufen mit 30 Punkten die 888 Thomas Albers vor der #451 Tom Breininger und der #13 Jeremias Ramus, jeweils 24 Punkte.
Danke MSC Zweibrücken und allen Helfern, die diesen Renntag möglich gemacht haben…
Unter folgendem Link könnt Ihr die Ergebnisse der Rennen in Zweibrücken abrufen, besten Dank für die Bereitstellung der Rennergebnisse:
https://live.baansportfansite.nl/event/864/60-internationales-adac-grasbahnrennen-zweibruecken.html
CU 2025!
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Herxheim und die "wilden 17"...
Bestes Rennwetter und über 12.000 Zuschauer bildeten einen würdigen Rahmen für die 125. Auflage des internationalen Sandbahnrennens im Waldstadion Herxheim. Gleichzeitig war die Veranstaltung von der FIM als WM-Lauf 1 zur Longtrack WM 2024 ausgeschrieben.
Die 17 besten Langbahnspezialisten aus ganz Europa (15 + 2 Reservefahrer) absolvierten am "Vorvatertag" ihre Trainingseinheiten, bevor es dann am Donnerstag zur Sache ging. Aber etwas war dieses Mal anders... kein Banner mit der legendären 42 an der Gegengeraden, keine bunten Rauchschwaden - der "Catman" war 2024 nicht unter den Teilnehmern. Da fehlt einfach was, war er doch immer mal wieder für eine Überraschung gut. Leider musste der Tscheche Josef "Pepe" Franc seine Teilnahme aufgrund einer Verletzung, die er sich bei einem Trainingsunfall zugezogen hatte, absagen. Für ihn rückte der Finne Henry Ahlbom mit der #97 nach, der kurzerhand seinen geplanten Einsatzort von Lüdinghausen nach Herxheim verlegte.
Am 08.05.2024 fanden bereits die ersten Vorläufe der B-Solo statt, die weiteren Vorläufe sowie der Endlauf dann am 09.05.2024. Dominiert wurde das Geschehen rund um die B-Solo von der #32 Dominik Werkstetter, der auch den Endlauf für sich entschied und in der Gesamtwertung mit 23 Zählern den 1. Platz belegte. Die Plätze 2 und 3 belegten die #31 Dennis Helfer und die #2 Louis Tebbe mit je 22 Punkten.
Nach der Fahrervorstellung um 13:00 Uhr ging es dann zur Sache, pünktlich um 13:30 Uhr startete der WM-Kampf mit Heat 1 bei besten äußeren Bedingungen. Gleich im ersten Rennen ließ der mit einer Wildcard ausgestattete Erik Riss keine Zweifel aufkommen, dass er beim Kampf um das Treppchen ordentlich mitmischen wollte. Auch Lukas Fienhage #125 und Martin Smolinski #84 fuhren in ihren ersten Heats gute Punkte ein. Lediglich der noch immer nicht vollkommen genesene Michi Härtel verursachte einen Fehlstart und wurde somit für den Re-Run nicht mehr zugelassen.
Auch in den restlichen Vorläufen sammelten die deutschen Teilnehmer ordentlich Punkte. Smoli schaffte mit 18 Vorlaufpunkten und Lukas Fienhage mit 16 Vorlaufpunkten den direkten Einzug ins Finale. Dritter im Bunde der Direktqualifikanten war der Brite Zach Wajtknecht, während Erik Riss aufgrund seiner technischen Probleme in seinen letzten Vorläufen den Umweg über das Last Chance Heat nehmen musste. Riss gewann den Hoffnungslauf souverän vor Chris "Bomber" Harris #37 ... beide sicherten sich mit Platz 1 und 2 den Einzug ins Finale.
Damit war das Feld der Finalteilnehmer komplett. Den Start gewann Wajtknecht, dieser ließ aber Ausgangs der Startkurve die Tür so weit offen, dass Martin durchstechen konnte. Dicht gefolgt von dem Briten Wajtknecht und Lukas Fienhage beendet Smolinsiki die erste Runde, im Schlepptau Erik Riss auf 4 und Bomber Harris auf 5. Im Laufe des "final heats" sollte ein spannender Kampf um die Podiumsplätze respektive um WM-Punkte zwischen Smolinski, Wajtknecht und Fienhage entbrennen.
Am Ende konnte Martin Smolinski den Sieg knapp nach Hause fahren, gefolgt von Zach Wajtknecht und Lukas Fienhage, die sich um Platz 2 und 3 einen erbitterten Kampf lieferten. Auch im Finallauf musste Erik Riss Federn lassen und sein Bike mit wiederholt technischen Problemen (Zahnriemenriss) ausgangs der Startkurve abstellen.
Alles in allem ein erfolgreicher Tag für unsere deutschen Teilnehmer, Platz 1 (21 Punkte) für Martin Smolinski, Platz 3 (17 Punkte) für Lukas Fienhage. Erik Riss wurde trotz Ausfall im Finale noch 5 (13 WM-Punkte). Michi Härtel landete noch in den Top 10 auf Position 9 und nahm 8 WM-Punkte mit in die nächste Runde nach Marmande am 13. Juli.
Reservefahrer Max Dilger kam in Heat 2 als Ersatz für Michi Härtel zum Einsatz, der aufgrund der Startbandberührung beim Start disqualifiziert wurde.
Und nun noch zum sogenannten "Rahmenprogramm", den internationalen Seitenwagen. Insgesamt 11 internationale Gespanne gingen in Herxheim an den Start. Die Entscheidung fiel am Ende zwischen den Gespannen von Markus Venus/Markus Eibl und Mitch Godden/Paul Smith. Godden Smith gewannen alle Vorläufe, während sich Venus/Eibl im ersten Lauf dem britischen Gespann geschlagen geben musste.
Mit einem Pünktchen Vorsprung vor Venus/Eibl gingen die Briten in den Finallauf. Im Finale hatten Godden/Smith keine Chance, sie beendeten das Finale hinter Venus/Eibl und und auch hinter Meier/Siebert auf Rang 3. die erst 17 jährige Lena Siebert bestritt in Herxheim ihr erstes Rennen im als "Schmiermaxe" als Ersatz für die verletzte Melanie Meier und sie lieferte gleich bei ihrem ersten Einsatz eine beeindruckende Leistung ab - RESPEKT!!!
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#79 Jacob Bukhave (Dänemark) gewinnt den ADAC Silberhelm
#37 Chris "Bomber" Harris nimmt die Silberne Rose der Stadt Zweibrücken mit nach Hause
#175 "Immel" Schramm und Nadin Löffler gewinnen die Konkurrenz bei den internationalen Seitenwagen
#18 Wolfgang Barth ist bei den Oldies nicht zu bezwingen
#40 Marcel Sebastian aus Bünde ist in der Klasse B-Solo siegreich
Ein hochkarätiges Fahrerfeld sollte bei den Internationalen Solisten auf der Bahn in Zweibrücken erscheinen. Nach dem wegen Regens abgebrochenen Grasbahn EM Finale am Vortag in Werlte waren die drei vom Siegertreppchen Romano Hummel, Chris Harris und Andrew Appleton für die Konkurrenz in Zweibrücken verpflichtet worden.
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